Entspannungs­verfahren

 

Atemübungen

Die Atmung ist durch Verspannungen, Stress, schlechte Körperhaltung und andere negative Angewohnheiten bei vielen Menschen meist zu flach. Dadurch erreicht zu wenig Sauerstoff den Organismus. Als Folge davon können Müdigkeit und eine damit einhergehende Erschöpfung sein.

Durch das bewusste, tiefe Atmen können wir neue Energie in unsren Körper bringen. Dazu reichen oftmals schon ein paar Minuten bewusstes Atmen aus, um unserem System verbesserte Vitalität zu schenken.

Allein das bewusste Ein- und Atmen hat einen entspannenden Effekt auf den ganzen Körper. Auf mentaler und emotionaler Ebene werden wir wieder klarer und ruhiger, der Herzschlag wird langsamer, Stress baut sich ab.

Durch diesen Stressabbau können auch spezifische Erkrankungen (wie z.B. Allergien, Magen-Darm, Herz-Kreislauf) positiv beeinflusst werden, so dass eine Verbesserung der Beschwerden möglich ist.

Je nach individuellem Bedürfnis und Konstitution des Menschen gibt es unterschiedliche Atemübungen. Viele kommen aus dem Yoga und sind unter dem Begriff Pranayama bekannt.

  • Sitali (die kühlende Atmung), kühlt Körper und Geist, reduziert Appetit
  • Nadi Shodhana (die Wechselatmung), wirkt harmonisierend,ausgleichendund kräftigend
  • Bhastrika (die Blasebalg-Atmung), stark aktivierend
  • Bhramari (das Bienensummen), beruhigend und erheiternd

Meditation

Verschieden Techniken/ Übungen, um sich vom Alltag zu lösen und in einen gegenwärtigen Bewusstseinszustand zu gelangen.

Aus dem Denken und Bewerten herauskommen und im Jetzt ankommen.

Dadurch Loslassen der Vergangenheit und den damit verbundenen Erinnerungen, sowie der Sorgen und Ängste, die sich möglicherweise mental auf die Zukunft ausrichten.

Unterscheidung in die stille, passive Meditation, die in Ruhe im Sitzen ausgeführt wird und die aktive Meditation

Beispiele hierfür sind:

  • geführte Meditation
  • Laufmeditation
  • Achtsamkeitsübungen
  • Konzentrationsmeditation (z.B. auf eine Kerzenflamme)
  • Mantren singen
  • Meditation im Yoga

Autogenes Training (AT)

Das autogene Training wurde aus der Hypnose heraus entwickelt und ist ein auf Autosuggestion basierendes Entspannungsverfahren.

Das AT kann sowohl von gesunden Menschen präventiv praktiziert werden, um Stress zu reduzieren, zur Vorbeugung von Burn-Out-Syndromen, in der Führungskräfte-Schulung, bei Sport-Wettkämpfen.

Kurativ kann das AT unter anderem bei psychosomatischen Erkrankungen indiziert sein, wie zum Beispiel bei Ängsten (soziale Phobie, Flugangst etc.).

Das Ziel des Autogenes Trainings ist, eine von innen heraus erzeugte Entspannung. Zum Erlernen des Verfahrens ist am Anfang ein Trainer oder auch eine CD hilfreich. Nachdem die verschiedenen Stufen erlernt sind, kann der Praktizierende jederzeit selbst in den angenehmen Zustand der Entspannung kommen. Die Übungen können im Sitzen oder Liegen ausgeübt werden.

Progressive Muskelentspannung (PME)

Ein recht schnell erlernbares Tiefenentspannungsverfahren, bei dem durch bewusstes und willentliches Anspannen und Entspannen der verschiedenen Muskelpartien der Körper in einen sehr entspannten Zustand kommen kann.

Die Atmung unterstützt den Vorgang des Anspannens und Loslassen aktiv, dadurch kann die Entspannung gut wahrgenommen werden.

Die Wirkung der PME ist nicht nur eine muskuläre Entspannung, denn auch andere Erregungszustände (z.B. Unruhe, Schwitzen, Zittern, Herzklopfen) können dadurch reduziert werden.

Wie auch beim Autogenen Training kann die PME vorbeugend ausgeübt werden und ist ebenfalls geeignet bei Ängsten, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und natürlich zum Abbau von Stress.

Selbsthypnose

Die Selbsthypnose kann schnell und leicht erlernt werden und ist eine effiziente Methode, um Stress zu minimieren, Ziele zu erreichen, Ängste loszulassen und das Immunsystem zu aktivieren.

Ohne Unterstützung von außen versetzt man sich selbst mit einer Suggestion (kurzer, positiv formulierter Satz) in den Zustand einer Trance.

Durch die Wiederholung des Satzes in Verbindung aller Sinne wird das gewünschte Ziel visualisiert.

Damit das Ziel erreicht wird, sollte regelmäßig, am besten täglich für ca. drei Wochen die Autosuggestion wiederholt werden.

Die Ausführung ist im Liegen und auch im Sitzen möglich.

Yoga

Ausführliche Informationen finden Sie unter www.hausyoga.de

Alle Entspannungsverfahren sollten an einem ruhigen Ort ausführt werden und während der Dauer der Übung ist darauf zu achten, dass das Handy und Telefon ausgestellt ist und auch keine sonstigen Störungen auftreten können (z.B. Türklingel).

Gute Entspannung!

Ich begleite Sie dabei, mehr über Ihr inneres Selbst zu erfahren, Blockaden zu lösen, Verhalten zu verändern und Ihren Alltag entspannter und selbstbestimmter zu bewältigen.

Kontaktieren Sie mich gerne für ein Erstgespräch, damit wir uns kennenlernen und ich Sie zu individuellen Behandlungsmöglichkeiten für Ihr Anliegen beraten kann.
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